Hordengatter – Schutz vor Wildverbiss

Seit nun mehr als 20 Jahren sind wir im Bereich des Gatterbaus tätig. Die sogenannten Hordengatter bestehen aus Holzelementen, welche zusammengesetzt einen Schutzzaun bilden. Solche Zäune werden in Gebieten mit hohen Wildvorkommen zum Schutz der Naturverjüngung aufgestellt, um eine nachhaltige Forstwirtschaft gewährleisten zu können.

Durch die individuelle Bauweise der einzelnen Zaunelemente, können die Hordengatter auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen aufgestellt werden. Durch die Verwendung verschiedener Holzsorten und das gezielte Abstreben und Verschränken der Horden, stellen auch Steilhänge und sehr windige Gebiete kein Problem dar. Ein großer Vorteil von Hordengatter ist, dass keine Rückstände im Wald anfallen, da das Holz nach mehreren Jahren zerfällt.

Im folgenden werden die gängigen Modelle und ihre Einsatzgebiete erläutert. Sie haben Änderungswünsche? Kein Problem! Wir sind in der Gestaltung der Horden sehr flexibel und unterbreiten Ihnen gern individuelle Angebote.

Das Modell für Rotwild:

Um Naturverjüngung vor Rotwild zu schützen werden aktuell Hordengatter der Abmaße von 2,00 m x 4,00 m angeboten. Als Grundlage dienen 4 senkrechte Latten der Länge von je 2 m. An diesen werden in der Waagerechten 11 Latten mit nach oben immer größer werdenden Abständen montiert. Nahe am Boden gelegene Latten sind meistens hoher Feuchtigkeit ausgesetzt. Um die Haltbarkeit zu erhöhen, werden Latten mit Bodenkontakt deshalb aus Douglasie oder Lärche gefertigt. Die restlichen Latten der Horde bestehen aus Fichte.

Als Verbund werden geriffelte Nägel verwendet. Zusammen bilden die verbundenen Latten ein Hordengatter. Der Zaun wird aus diesen Elementen zusammengesetzt. Um eine hohe Standfestigkeit zu gewährleisten, werden die Zaunelemente im Schnitt alle 2 m seitlich durch Streben abgestützt und alle 4 m im Boden verankert. Um die einzelnen Horden miteinander zu verbinden wird sich doppelt verzinktem Draht bedient. Verschränkungen in Laufrichtung sorgen für zusätzlichen Halt. Das nebenstehende Bild zeigt ein Hordengatter auf einer Freifläche.

Bei unebenen Flächen können die 4 m Segmente geteilt und den Unebenheiten angepasst werden, sodass keine Schlupflöcher für das Wild entstehen. In Ausnahmefällen muss gegebenenfalls maschinell eine Trasse geschaffen werden.

2015-07-26 17.50.42 Kopie
Das Modell für Rehwild:

Für den Rehwildschutz werden aktuell Hordengatter der Abmaße von 1,60 m x 4,00 m verwendet. Die Bauart unterscheidet sich zu den oben beschriebenen Rotwildhorden lediglich in der Höhe und dem damit verbundenen Ersparnis einer Holzlatte in der Waagerechten. Aufgrund der niedrigeren Bauhöhe wird die Verankerung durch in der Horde verbaute Pfähle übernommen.

2015-07-26 17.51.41 Kopie
Das Modell Einzelschutz:

Edelhölzer und Obstbäume werden oft in geringen Stückzahlen, an Wegesrändern in großer Distanz oder zur Dekoration gepflanzt. Um auch hier vor Verbiss zu schützen, bieten wir Einzelschutzhorden an. Diese werden in einem standfesten, verschränkten Dreieck aufgestellt und im Boden verankert. Die Abmaße eines Elements sind 1,30 m x 2,00 m.

2015-07-26 17.47.28 Kopie
2015-07-26 17.46.11-1 Kopie